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Aber sie vergessen nie, wie du sie sich hast fühlen lassen
Paul Barron, Torwarttrainer bei Newcastle United, ist ein Verfechter des Beziehungs-coachings und beschrieb seine Philosophie einmal so: Sie vergessen, was du zu ihnen sagst. Sie vergessen, was du mit ihnen tust. Aber sie vergessen nie, wie du sie sich hast fühlen lassen.
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Mitschwingungsfähigkeit
Dieses Kapitel hat sich darauf konzentriert, wie wichtig für den Trainer der Aufbau positiver Beziehungen ist, die als Kleber dienen, der die Spieler mit der Sache verbindet und sie als Mannschaft zusammenschweißt. Solche positiven Beziehungen erzeugen eine Resonanz - eine Umgebung, in der die Spieler merken, dass man sich um ihre Gefühle kümmert - im Gegensatz zur Dissonanz - dem Gefühl, dass sich niemand kümmert. Spieler würden einen Trainer, der fähig ist, Resonanz zu schaffen, so bezeichnen: eupho-risch, warmherzig, fürsorglich, nahbar, guter Zuhörer, mitschwingungsfähig, ernsthaft an den Spielern interessiert, optimistisch, humorvoll und selbstsicher. Auf der anderen Seite würden Spieler einen dissonanten Anführer so bezeichnen: irritierbar, empfindlich, her-risch, kalt, pessimistisch, von Angst oder Ego gesteuert, kurzsichtig, und gefangen in seinen eigenen Gefühlen.
Spielselbstvertrauen und Selbstgespräch
Vor jedem Spiel lesen: • Ich bin immer noch bereit, hart zu arbeiten. • Ich vertraue den Trainern, denn sie vertrauen mir. • Ich bin so bereit wie nie zuvor für dieses Spiel. • Ich werde die Verantwortung für mein Spiel und meine guten oder schlechten Entscheidungen übernehmen. • Ich werde immer hart spielen und nehme Schläge als Teil des Spiels auf mich. • Ich könnte Fehler machen, aber ich weiß, wie ich mich von ihnen erhole. • Wenn ich danebenschieße, werde ich den Nächsten reinmachen. • Wenn wir verlieren, werde ich noch härter arbeiten. • Ich liebe meinen Verein und bin stolz darauf, dieses Trikot zu tragen. • Wir sind stark und als Team schwer zu schlagen. - Wir sind ein Team!
Die sieben Gewohnheiten glücklicher Trainer
1. Sie haben eine positive Lebensperspektive. 2. Sie stellen sich selbst in eine glückliche Position; sie bleiben im Spiel. 3. Sie haben eine stimmige Trainingsphilosophie, sind aber flexibel. 4. Sie sind proaktiv und lassen Dinge geschehen. 5. Sie bleiben kontrolliert und führen an. 6. Sie setzen auf Beziehungen und kennen alle ihre Spieler gut. 7. Sie arbeiten hart und smart. Es ist komisch; je härter ich trainiere, desto glücklicher werde ich. Gary Player, Golf-Champion
Rolle des Trainers
Verantwortlichkeiten als Teil meiner Rolle: • Tägliche Bewertung der allgemeinen Stimmung oder Geisteshaltung des spielenden Kaders und des Trainerstabs. Eine siegesgewisse Geisteshaltung reflektierte Selbstver-trauen, Begeisterung, Arbeitsmoral, Zusammengehörigkeit, Lernbereitschaft und so weiter. Wenn diese fehlten, klingelten meine Alarmglocken. • Beobachten einzelner Spieler, um erkennbare Veränderungen der Einstellung oder des Verhaltens festzustellen. Die Einstellung kann sich bei jungen Spielern so schnell ändern, wenn sie mit schwierigen Veränderungen - beim Fußball oder zuhause - konfrontiert werden, so dass eine Früherkennung dabei helfen konnte, proaktiv darauf zu reagieren. • Den Cheftrainer beraten, wenn eine Strategie benötigt wurde, um eine Mannschaft oder einen Spieler aus dem Angstzustand in einen Zustand des Selbstvertrauens zu bringen. Als unser brasilianischer Mittelfeldspieler Juninho eine zeitlang in schlechter Form war, schlug ich dem Trainer Steve Round vor, ein Highlight-Video mit den besten Spielmomenten, die Juninho bei uns hatte, in sein Schließfach zu legen. Im darauffolgenden Spiel war er zurück in seiner Topform!
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