Übererregung tritt für gewöhnlich auf, wenn der Spieler sich von der Herausforderung bedroht fühlt, mit der er konfrontiert wird. Dieser hohe Erregungslevel kaschiert fehlendes Selbstvertrauen oder schlechte Konzentrations- und Ablenkungskon-trolle. Trainer können dem Spieler oder dem Team dabei helfen, sich abzuregen, indem sie:
• ihr Vertrauen in die Spieler erneut formulieren,
• die Herausforderung als überwindbar neu einrahmen.
• die Konzentration wieder auf maßgebliche stichworte richten, die Spieler dazu bringen, kontrolliertes Atmen und Muskelentspannung zu praktizieren und
• Humor förder, um Angst zu vertreiben.
Eme der Fragen, die ich den Trainern immer stelle, wenn ihre Mannschaft die Kabine in Richtung Spielfeld verlassen, ist: „Würden Sie irgendetwas an der Vorbereitung des Teams ändern?" Normalerweise antworten sie mit „Nein", und dann sage ich „ja jetzt
müssen sie ihnen nur noch das Spielen zutrauen." Vertrauen ist eine Schlüsselfrage in Bezug auf die emotionale Stabilität des Trainer-Spieler- und des Trainer-Mannschaftsverhältnisses und auf die Effektivität. Ein Trainer muss wissen, dass er seinem Spieler vertrauen kann, und der Spieler muss wissen, dass er seinem Trainer vertrauen kam.
Wenn Spieler und Trainer die Erfolgsleiter des Fußballs erklimmen, werden sie mit höheren Erwartungen der anderen und dramatischen Konsequenzen des Versagens kon-frontiert. Emotionale Intelligenz - die Kraft der Selbstbeherrschung und das Vermögen, Emotionen konstruktiv zu nutzen - werden zu einer entscheidenden Fähigkeit.
Trainer sollten ihre Spieler nicht nur körperlich und taktisch, sondern auch emotional auf ein Spiel vorbereiten. Je wichtiger das Spiel, desto größer die Bühne, und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das ganze Spiel von einem Moment des Verlusts der Selbstbeherrschung bestimmt wird. Deshalb erinnere ich vor jedem Spiel die Mannschaften daran, dass die wirkliche mentale Stärke ist, elf Spieler zu haben, die nach 90 Minuten vom Platz gehen und das Spiel gewonnen haben - Platzverweise haben nichts mit Stärke zu tun!
Der emotionale Zustand eines jeden Spielers und daraus resultierende Energielevels werden durch seine Geisteshaltung bestimmt. Spieler müssen selbst managen, wie sie denken und die Fußballherausforderungen definieren, auf die sie treffen. Selbstbeherrschung muss betont werden als eine Eigenschaft der Vortrefflichkeit.
Trainer spielen eine
Bimingham gewann 2:0, und als der Schlusspfiff ertönte, hielten die Kameras weder auf Enckelmann, der sich ein Handtuch über den Kopf warf. Auf einmal lef sein Trolner fric Steele aufs Feld, riss das Handfüch von Enckelmanns Kopf. und se cingen gemeinsam erhobenen Hauptes vom Platz. Am nächsten Tag stelle sich Enckelmann - guf vorberettet von seinern Trainer Steele - auf sehr aufrichtige und reife Art der Presse, und alles ging weiter. Trainer und ihre Spieler sind emotional miteinander verbunden, und als Resultat des Trainings und der emotionalen Unterstützung, die Eric Steele gegeben hatte, wurde die Verbindung zwischen beiden stärker.
Trainer sollten die Wichtigkeit emotionaler Vorbereitung beachten, indem sie folgenden Aspekten ihres Trainingsprogramms besondere Beachtung schenken:
- Sind sie körperlich bereit?
- Sind sie technisch bereit?
- Sind sie mental bereit?
- Sind sie emotional bereit?