"Diese Gespenster scheinen über ihre Existenz mehr im Zweifel zu sein, als wir…" "These ghosts seem more doubtful of their own existence than we are…"
Biz sadece gerçeklerimiz değil, olasılıklarımızız. Jaspers bu daha fazla olma haline “Existenz” adını vermişti. Existenz’in tanımması, benliği açıklanabilir, bütünüyle bilinebilir ya da tanımlanabilir bir nesneye indirmemekten kaçınır. Her zaman benliğin bakış açısını ve farkında olduğu şeyi çevreleyen daha geniş bir ufuk vardır.
Etimoloji Defteri
Mücellit Nedir ?
Das Problem der sterilen Wohnung besteht offensichtlich darin, dass in ihr alles schön , aber nicht sprechend ist. Ich habe bei der Entwicklung meiner Überlegungen immer wieder darauf hingewiesen, dass Resonanz nur möglich ist im Bezug auf einen Weltausschnitt, der mit eigener Stimme spricht, und dass dies notwendig mit Momenten der Unverfügbarkeit und des Widerspruchs einhergeht. Denn Resonanz setzt die Existenz von Nichtanverwandeltem, Fremdem und sogar Stummem voraus; erst auf ihrer Basis kann ein Anderes hörbar werden und antworten, ohne dass die Antwort bloßes Echo oder Repetition des Eigenen ist.
Fromm betont, dass das noch nicht Liebe ist, was in der Verliebtheit erlebt wird, dass Frau und Mann von Gefühl und Leidenschaft erfasst werden und sich diesem Sog nicht mehr entziehen können. Liebe passiert nach Fromm nicht "von selbst". Liebe ist bewusste Aktivität, ist schöpferische Produktivität, Liebe ist vor allem Hingabe, aus der Mitte meiner Existenz heraus. Sie widerfährt uns daher nicht einfach, sondern sie ist eine bewusste Entscheidung, bedeutet darum auch bewusst eingegangenes Risiko und Wagnis. Und weiter: zur Liebe gehören auch Fürsorglich-keit, Verantwortung für den Geliebten, Achtung vor dem anderen und "Erkenntnis", womit Fromm meint "Den anderen in seiner Realität wahrnehmen können", also das, was ich "Einfühlungsvermögen" nennen würde. Darum vor allem nennt F. die Liebe eine Kunst, und diese Kunst verlangt - wie jede Kunst - Arbeit, um sie zu erlernen. Zu dieser Arbeit zählt er zum Beispiel Disziplin, Konzentration, Geduld und Mut. -Hans Jellouschek
Glaube als wichtiger Bestandteil der Liebe
In der Sphäre der menschlichen Beziehungen ist Glaube ein unentbehrlicher Bestandteil jeder echten Freundschaft oder Liebe. »An einen anderen glauben« heißt soviel wie sich sicher sein, daß der andere in seiner Grundhaltung, im Kern seiner Persönlichkeit, in seiner Liebe zuverlässig und unwandelbar ist. Damit soll nicht gesagt sein, daß jemand nicht auch einmal seine Meinung ändern dürfte, doch sollte seine Grundhaltung sich gleichbleiben. So sollte zum Beispiel seine Achtung vor dem Leben und der Würde des Menschen ein Bestandteil seiner selbst und keiner Veränderung unterworfen sein. Im gleichen Sinn glauben wir auch an uns selbst. Wir sind uns der Existenz eines Selbst, eines Kerns unserer Persönlichkeit bewußt, der unveränderlich ist und unser ganzes Leben lang fortbesteht, wenn sich auch die äußeren Umstände ändern mögen und wenn auch in unseren Meinungen und Gefühlen gewisse Änderungen eintreten. Dieser Kern ist die Realität hinter dem Wort »Ich«, auf der unsere Überzeugung von unserer Identität beruht. Wenn wir nicht an die Beständigkeit unseres Selbst glauben, gerät unser Identitätsgefühl in Gefahr, und wir werden von anderen Menschen abhängig, deren Zustimmung dann zur Grundlage unseres Identitätsgefühls wird. Nur wer an sich selbst glaubt, kann anderen treu sein, weil nur ein solcher Mensch sicher sein kann, daß er auch in Zukunft noch derselbe sein wird wie heute und daß er deshalb genauso fühlen und handeln wird, wie er das jetzt von uns erwartet. **Der Glaube an uns selbst ist eine Voraussetzung dafür, daß wir etwas versprechen können, und da der Mensch - wie F. Nietzsche (1910, S. 341) sagt - durch seine Fähigkeit, etwas versprechen zu können, definiert werden kann, ist der Glaube eine der Voraussetzungen der menschlichen Existenz. Woraufes in
Früchte der wahren Liebe
Liebe ist nur möglich, wenn sich zwei Menschen aus der Mitte ihrer Existenz heraus miteinander verbinden, wenn also jeder sich selbst aus der Mitte seiner Existenz heraus erlebt. Nur dieses »Leben aus der Mitte« ist menschliche Wirklichkeit, nur hier ist Lebendigkeit, nur hier ist die Basis für Liebe. Die so erfahrene Liebe ist eine ständige Heraus-forderung; sie ist kein Ruheplatz, sondern bedeutet, sich zu bewegen, zu wachsen, zusammenzuarbeiten. Ob Harmonie waltet, oder ob es Konflikte gibt, ob Freude oder Traurigkeit herrschen, ist nur von sekundärer Bedeutung gegenüber der grundlegenden Tatsache, daß zwei Menschen sich vom Wesen ihres Seins her erleben, daß sie miteinander eins sind, indem sie mit sich selbst eins sind, anstatt vor sich selber auf der Flucht zu sein. Für die Liebe gibt es nur einen Beweis: die Tiefe der Beziehung und die Lebendigkeit und Stärke in jedem der Liebenden. Das allein ist die Frucht, an der die Liebe zu erkennen ist.