„Worauf es ankommt, ist die Tatsache, daß neue Formen der Besitzlosig keit die sexuelle Gier beseitigen werden, die für alle Haben-Gesellschaf ten charakteristisch ist.“
„Die Liebe.. . ist eine grausame Götin welche, wie jede Gottheit, den ganzen Menschen besitzen will und nicht cher zufrieden n ist, als bis er ihr nicht bloß seine Seele, sondern auch sein physisches Selbst dargebracht hat. Ihr Kultus ist das Leiden, der Gipfel dieses Kultus ist die Selbstaufopferung, der Selbstmord.« Edgar Bauers
Marx und Engels antworten: »Herr Edgar verwandelt die ›Liebe’ in eine Göttin und zwar in eine ›grausame Göttin, indem er aus dem liebenden Menschen, aus der Liebe des Menschen den Menschen der Liebe macht, indem er die >Liebe’ als ein apartes Wesen vom Menschen lostrennt und als solches verselbständigt.«
“Die Ausnahme ist der griechische Philosoph Aristippus, ein Schüler des Sokrates (1. Hälfte des 4. Jh. v. Chr.), der lehrte, daß das Ziel des Lebens der Genuß eines Optimums an körperlichen Freuden sei und daß Glück die Summe des genossenen Vergnügens sei.”
„Die Geschichte sagt: Hoffe nicht
auf dieser Seite des Grabes.
Und doch, einmal im Leben,
kann die ersehnte Flut
der Gerechtigkeit steigen,
und Hoffnung und Geschichte reimen sich.“
Der Dichter weiß so gut wie wir, dass sich »Hoffnung« und >Geschichte« nicht reimen. Aber eines Tages könnte es in einer noch nicht erträumten Harmonie dazu kommen.”