Ich bin zu der Einsicht gekommen, dass Selbstvertrauen die Wurzel erfolgreicher Leistung ist. Mit Selbstvertrauen wird ein Spieler Grenzen überschreiten und sich den vielen Anforderungen des Fußballwettbewerbs stellen. Ohne Selbstvertrauen wird sich der Spieler in einem gewissen Stadium zurückziehen und sich in die private und viel sicherere Komfortzone zurückziehen. Der Hauptzweck meiner Arbeit ist, Spielern, Trainern und Teams dabei zu helfen, ein Zustand des Vertrauens zu erreichen, der kontinuierlich zum Hochleistungsniveau anstachelt - und zum Verkraften unvermeidbarer Rückschläge. … Alle Spieler begegnen diesem Druck - die erfolgreichen Spieler sind diejenigen, die damit umgehen können und sich trotzdem darauf konzentrieren, gut zu spielen. … Der Weg zu einem vollkommeneren Spieler beginnt damit, Selbstvertrauen aufzubauen und zu lernen, es nach Rückschlägen zu bewahren. Wenn Spieler oder Trainer sich selbst als unter Druck stehend beschreiben, zeigen sie in Wirklichkeit einen Mangel an Selbstvertrauen im Umgang mit einer Situation.
Haben wir Selbstvertrauen, so erwarten wir Erfolg. Etwas Neues zu lernen - wie den Aufbau des mentalen Plan des Spiels wie er in diesem Buch beschrieben wird - verwandelt ein Problem in eine Herausforderung.
Dennoch ist Selbstvertrauen eine Wahl; man muss sich aktiv für das Selbstvertrauen ent-scheiden. Wenn ich mich mit jüngeren Spielern unterhalte, demonstriere ich ihnen dies an dem Verhalten zweier Papageien (und spiele es ihnen vor!) - von denen einer auf jeder Schulter sitzt. Der eine ist der positive Papagei, der den Spieler dauernd zur Herausforderung drängt, indem er sagt: „Du kannst das." Der andere ist der negative Papagei, der den Spieler permanent warnt und sagt: „Du kannst das nicht." Natürlich wählt man selbst den
Michaels Leistungsstärke war nicht das körperliche Einschreiten im Spiel, sondern viel eher seine mentale und emotionale Kontrolle, die ihm erlaubte, Momente zu nutzen und das Spiel zu bestimmen.
Bei der Dreiecksmethode werden drei anerkannte Kontaktpersonen nach ihrer Meinung gefragt, die den Spieler kennen - mindestens eine davon sollte ihn direkt trainiert haben. Wiederkehrende Pro- und Contra-Aussagen über den Spieler sichern die Gültigkeit der Bewertung seiner Stärken und Schwächen.
Manche strengen sich körperlich an aber engagieren sich nicht mental und werden manchmal „kopflose Hühner" genannt. Andere zeigen physisches und mentales En-gagement, aber ihnen fehlt die Leidenschaft zu siegen. Der Spieler, den alle Trainer suchen, ist körperlich, mental und emotional engagiert.