„Religion war nicht allein eine Sache des persönliche Gewissens und des individuellen Seelenheils, sondern auch der staatlichen Macht, der öffentlichen Rituellen und der nationalen Ideologie.“
„Religion, Kunst und Sexualität. Alle drei verloren mit fortschrittender Modernisierung ihre zentrale Stellung im öffentlichen Leben. In vormodernen Gesellschaften gehörten sie meist zur öffentlichen wie auch zur privaten Shpäre.“
„Die Sprache eröffnet uns also nicht nur die Möglichkeit, uns selbst zum Gegenstand der Reflexion zu machen, sondern auch unsere Situation als Ganze in den Blick zu nehmen. Da wir mit Zeichen leben, die auch die Fähigkeit zur Abstraktion mit sich bringen, können wir auf Distanz zu unmittelbaren Zusammenhängen gehen, uns von den Fesseln unserer körperlichen Sinne befreien und über die Bedingungen des Menschseins als solche nachdenken.“